Rasseinfo

Das unterscheidet uns von einem Jack-Russel Terrier.

Zunächst sind wir keine Terrier. Wenn wir überhaupt einer Gruppe angehören, dann sind wir mit Pinschern im näheren zu vergleichen. Genau wie die Jack-Russels, haben Dansk-Svensk-Gardhunde viel Pep und sind sehr intelligent. Doch es gibt einiges was diese beiden Rassen unterscheidet, auch wenn sich das niedliche Äußere nur wenig von einander abhebt. Den Beruf des Schoßhundes füllt der Russel nicht so leidenschaftlich aus wie der Danskie, er ist nicht so geduldig mit seinen Besitzern und steckt kleine Fehler in Punkto Hundehaltung nicht so unverzeihlich weg wie der Danskie. Ein Jack-Russel ist eine starke, selbstbewusste Persönlichkeit, die jede Gelegenheit ausnützt, um für sich auch nur den kleinsten Vorteil aus einer Situation zu ziehen. Hat er einen Schwachpunkt bei seinen Besitzern entdeckt, so wird er schnell zum kleinen Haustyrannen und gibt sich jede Mühe auf der Rudelführerleiter schnell aufwärts zu klettern. Sein unternehmungslustiger Jagdtrieb lässt Herrchen und Frauchen beim Spaziergang schnell alleine da stehen. Wenn er sein Bedürfnis befriedigt hat, ist er zwar bereit sich wieder an seinen Herren zu erinnern, aber die Zeit der Erinnerung sucht sich der Russel selbst aus. Dieses Temperamentsbündel ist ständig auf Zack und fordert nicht nur körperliche sondern auch viel geistige Beschäftigung. Ein fröhlich, frecher Charakter der es unerschrocken mit jedem Löwen aufnehmen möchte. Eine Studie belegt, dass er nicht nur Briefträger und Co. sondern auch gerne mal den eigenen Familienmitgliedern die Zähne zeigt. Die Besitzer eines Jack-Russel-Terriers sollten auf jeden Fall Verhaltenskundig und erziehungstechnisch fit sein. Für Anfänger ist dieser Terrier daher nicht besonders zu empfehlen. Wer den enormen Bewegungsdrang dieses Hundes nicht stillen kann, der sollte besser wegschauen, wenn Welpen vorgezeigt werden.

Der Dansk-Svensk-Gardhund hat eine ebenso bequeme Größe und ein genauso niedliches Äußeres, aber ist im Charakter weitaus einfacher und angenehmer als ein Terrier. Er ist für jede Aktivität zu begeistern, hält mit jeder Aktion locker mit. Sein Temperament lässt sich aber sehr gut zügeln und wenn mal ein Spaziergang kürzer ausfällt oder die Bewegung eingespart werden muss, dann nimmt er dies klaglos hin. Ein kompromissbereiter Kamerad und Wegbegleiter, mit Ambitionen einer verschmusten Katze. Er liebt es von seinem Menschen umgarnt zu werden, doch wird dies nicht schamlos ausnützen um sich eine höhere Position zu erschleichen. Seine hohe Intelligenz wirkt sich positiv in der Erziehung aus. Spielend erlernt er kleine Kunststücke und Tricks. Seine Geschicklichkeit machte ihn zum beliebten Zirkusstar. Unbestechlich wird er seine Familie lieben und vor Gefahren und Fremden warnen. Er ist ein guter Wachhund mit niedrigem Geltungsbedarf. Er ist kein Raufer und das Stromern und Jagen sind ihm nicht so wichtig. Er ist ein treu ergebener Familienhund, mit ausgeprägter Kinderliebe, kleinere Erziehungsfehler nimmt er gelassen und ist daher ein idealer Anfängerhund. Ein echter Eroberer ist er schon in vielen Heimen geworden. Er erobert gerne die Herzen seiner Menschen, seiner Umgebung und wenn man ihn lässt erobert er gerne das Bett seiner geliebten Menschen. Die letzte Eroberung ist durch seine reinliche Körperpflege gut zu ertragen, denn der Dansk-Svensk-Gardhund hat keinen typischen Hundeduft, er pflegt sich reinlich wie eine Katze. All dies unterscheidet den Dansk-Svensk-Gardhund vom Jack-Russel-Terrier. Doch wer sich nun für einen Danskie interessiert, sollte mit Vorsicht an einem Kauf heran gehen. Finger weg von Sonderangeboten. Auch wenn ein unvermeidlich höherer Preis zunächst abschreckt, zahlt sich ein Kauf bei einem korrekten Züchter aus. Diese noch sehr unbekannte Rasse ohne Papiere zu kaufen ist wie Russisch Roulette. Schnell ist ein Jack-Russel als Danskie angepriesen oder gar beigemischt und das böse Erwachen zeigt sich dem enttäuschten Käufer oft erst, wenn es zu spät ist. Jack-Russels gibt es wie Sand am Meer, aber Dansk-Svensk-Gardhunde gibt es in Deutschland nur sehr wenige. Bis vor kurzem galt diese Rasse gar als ausgestorben. Daher sind oftmals weite Wege in sein Ursprungsland unabdingbar, wenn es um die Zucht dieser Hunde geht. Auch die niedrige Welpenzahl bei einem Wurf (in der Regel 2-4 Welpen, selten mehr) muss bedacht sein. Viele Leute sehen leider nicht was sie für ihr gutes Geld erhalten, sie sehen nur das Geld das sie ausgeben, welches ihnen “verlohren geht”. Wer glaubt, dass ihm beim Hundekauf Geld “verlohren” geht, der sollte sich den Hund in der Familien lieber ersparen, denn jedes Lebewesen wird auch einmal krank und das kann ebenfalls viel Geld kosten. Ein höherer Preis liegt nicht in der Profitgier eines Züchters, sondern in einem enorm hohen Selbstkostenpunkt, der meist nicht durch den Welpenpreis zu decken ist (wenn dieser nicht unbedingt eine “Massenproduktion” tätigt und sich die pflichtmäßigen Züchterarbeiten mit den Welpen erspart). Dies mag sich jetzt für viele vielleicht nicht sonderlich Logisch anhören, aber wer sich die Mühe macht und sich den enormen Zeitaufwand und die Arbeit eines guten Züchters ansieht, der wird vielleicht den etwas höheren Preis verstehen können. Wer sich einmal die Mühe machen möchte und sich für die Arbeit und Kosten des Züchters interessiert kann gern (hier weiterlesen ...)

 

Kurzer Rassestandard:

Sofern man schon von einem Standard sprechen kann liegen diese Hunde unter 40cm Schulterhöhe.

Rüden zwischen 35-38cm und Hündinnen zwischen 32-35 cm. Die Größe hält eine Toleranz von +/- 2 cm. Das Fell ist kurz und ohne Unterwolle, in der Grundfarbe weiß mit Schwarzen oder anders farbigen Fleckenfärbungen. Die Hunde gibt es zweifarbig oder dreifarbig, jedoch nicht einfarbig. Ein kräftiges Gebäude mit ehe rundlicher Form, Scherengebiss und Schlappohren oder Rosenförmig.

Generelle Erscheinung:

Kleiner, kompakter Hund, quadratisch und kräftig gebaut

Proportionen:

Das Verhältnis zur Höhe steht im Verhältnis zur Länge im 9 zu 10 Verhältnis.

Temperament:

Ein lebhafter und temperamentvoller Hund, jedoch trotzdem zärtlich und umgänglich ohne forsche Forderungen.

Kopf:

Eine fast dreieckige Gestalt, erscheint zur Körpergröße ehe klein und gering, aber kräftig, einfach betonter Stopp, umfangreicher Schädel schlank und gerundet, die Nase ist schwarz bei Hunden mit hellen Fellfarben auch zuweilen hell passend, der Nasenrücken ist gerade und das Maul voll allmählich spitz zulaufend zur Nasenspitze, kräftige Kiefer, Zähne voll mit Scherengebiss. Die Augen sollten bei Hunden mit schwarzen Flecken dunkelbraun sein, bei Hunden mit hellen Flecken sind hellere Farben erlaubt. Die Augen sollen rund und nicht tiefgestellt sein, der Ausdruck soll scharf jedoch freundlich sein. Die Ohren sollen rosenförmig oder in der Hälfte abknickend sein. Die Knickfalte sollte eben mit dem Schädel sein oder etwas darüber sitztend.

Nacken:

Der Nacken sollte nicht zierlich elegant sein, er soll von mittlerer Länge und gewölbt am Schopf sein.

Körper:

Die Lende sollte kurz und etwas gewölbt sein. Die Brust tief mit runden Rippen. Der Brustkorb sollte breit und kräftig sein, ist jedoch nicht vor Vollendung des 3. Lebensjahres voll ausgebildet. Die Unterlinie sollte nicht am Bauch zu hart nach oben gehen. Der Schwanz sollte nicht zu hoch sitzen, unkupiert, meist gewölbt. Manche Hunde werden mit einem Stumpenschwanz geboren.

Ein wunderschöner Rüde im Alter von 10 Jahren

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