Augen auf, beim Welpenkauf! Was sollten Sie beim Kauf dieser seltenen Rasse unbedingt beachten?

Sicherlich sind zum liebhaben Papiere nicht so entscheidend, aber wer Wert auf die beschriebenen Eigenschaften dieser seltenen Rasse legt, der sollte unbedingt darauf achten, dass der Hund entsprechend gekennzeichnet ist (Chip) und entsprechende Papiere besitzt. Lesen Sie hierzu auch die Tipps auf der Dansk-Svensk-Gardhund e.V. Seite. Anerkannte Papiere deutscher Nachzuchten werden vom Dansk-Svensk-Gardhund e.V. ausgestellt. Die Züchter und Zuchttiere werden unter strengen Auflagen geprüft und ausgewählt. So kann es durchaus sein, dass Sie auch auf selbsternannte (Züchter) stoßen, die außerhalb des DSG Vereins Hunde dieser Rasse anpreisen, welche nicht die Auflagen eingehalten oder Prüfungen nicht bestanden hatten. Nur gesunde Hunde und tierschutzgerechte Zuchtstätten, sowie seriöse Züchter können über unseren Verein zur Zucht zugelassen werden.  Hier kommen keine Hunde zur Zuchtzulassung, die dem DSG Hund nur ähnlich sehen. Sie müssen reinrassig und klarer Herkunft sein.

Hier wird man nicht auf sogenannte “Hobbyzüchter” Vermehrer stoßen, die sich gern selbst, zur Blendung der Käufer, einen Zwingernamen ausgedacht haben und damit werben. Die Ernsthaftigkeit der Zuchtgemeinschaft zeichnet sich, durch die Sorgfältigkeit der Züchter aus. Die registrierten Züchter kennen sich mit Genetik und Vererbungslehre aus und können genau abwägen welcher Hund gut in die neue Familie passt. Die Vorbereitung, Sozialisierung und Prägung findet hier in professionellen Händen ihren Weg und wird optimal auf das neue Lebensumfeld abgestimmt.

Besonders in Zeiten der profitorientierten Vermehrer ist es von enormer Bedeutung sich nicht von niedlichen Welpenaugen verführen zu lassen und auf unseriöse Blender herein zu fallen. Der Ärger den dies im Nachhinein mit sich bringen kann, ist auch der (günstigste) Welpenpreis nicht wert.

Wie erkenne ich einen guten Züchter?

Zunächst ist es wichtig sich die Frage zu stellen, was man selbst von seinem zukünftigen Hund erwartet. Soll es ein Familienmitglied sein oder möchte man vielleicht selbst in Richtung Zucht gehen? In jeder Situation sollte man versuchen so viel wie möglich vom ausgewähltem Züchter in Erfahrung zu bringen. Wie alt sind dessen Hunde mit denen er züchtet, bekommen die Tiere Erholungspausen zwischen den Würfen? Wenn ein Hund grad mal 4 Jahre alt ist, aber schon bis zum 4. Wurf an Welpen gelangt ist, dann ist es klar auf der Hand, dass hier etwas nicht korrekt ist. Zuchtbeginn sollte nicht vor dem 2. Lebensjahr sein und mit nur einem Wurf im Jahr selbstverständlich sein. Wie groß sind die letzten Würfe ausgefallen? Wird mehr als einmal ein übergroßer Wurf Welpen zur Welt gebracht (normale Wurfstärke 2-4 Welpen, selten 5-6), muss man sich fragen, ob dies bei solch kleinen Hunden mit rechten Dingen zugegangen ist. In der Regel würde Zuchtausschluss des Tieres folgen, da solche übergroßen Würfe ungesund für das Muttertier sind. Wie lange ist der letzte Wurf her? Wo man nahezu rund ums Jahr Welpen “geliefert” bekommt, da sollte man vorsichtig sein! Wo und wie leben die Hunde beim Züchter. Wenn Sie einen Familienhund suchen, sollte die Umgebung in der Ihr Hund aufwächst, Ihrer Umgebung ähnlich sein. Welpen die in familiärer Umgebung aufwachsen, entwickeln sich besser, als andere. Kaufen Sie besser keinen Hund aus sogenannten Welpenzimmern oder Hinterhof-Zwingeranlagen oder aus Ställen. Versuchen Sie sich vorab ein Bild vom Züchter und seinen Tieren mittels Besuches zu machen. Lassen Sie sich alles zeigen. Achten Sie auf die Sauberkeit der Tiere, der Anlage. Vorsicht jedoch, wenn alles zu akkurat und perfekt gepflegt aussieht. Wo Tiere leben dürfen, da wird kein englischer Zierrasen möglich sein. Falls doch, so können Sie sich sicher sein, dass sich die Tiere dort nur zum Vorzeigeeffekt aufhalten dürfen. Ist die Anlage unangenehm schmutzig, wird es um ihren Hund nicht besser bestellt sein. (Häufige Ursache von lang anhaltender Unsauberkeit (nicht stubenrein werden) ist eine stark verschmutzte Umgebung in der Prägezeit bis zur 7. Lebenswoche). Gehen Sie einfach mal beim Züchterbesuch aufs Klo, ob Sie nun müssen oder nicht. Ist es Ihnen das Klo schon unangenehm, so haben Sie bereits einen Anhaltspunkt für die restliche Hygiene im Haus. Aber bitte respektieren Sie auch die Privatsphäre des Züchters, also gehen Sie keines Falles ungefragt durch alle Räume oder gehen ungefragt an Schränke. Solch unverschämtes Verhalten mussten wir leider selbst auch schon erleben, das gehört sich einfach nicht! Es sollte erkennbar sein, dass die Hunde mit dem Züchter leben und nicht nach Ihrem Besuch wieder zurück in einen Zwinger müssen. Achten Sie auch auf die Beziehung zwischen Hund und Züchter. Haben die Hunde Angst vor ihrem Züchter oder ist es ein inniges Verhältnis. Nur wo Ihr Welpe mit Liebe und Fürsorge aufwächst, wird eine problemlose Zukunft sicher sein.

Solche und mehr Tipps geben wir gern Interessierten weiter. Setzten Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie mehr wissen möchten. Tel 0174 455 93 71

 

Lernen Sie aus den Fehlern anderer und lesen Sie nach, wie es anderen beim Fehlkauf ergangen ist.

http://www.daenischer-bauernhund.de/html/zu_beachten.html

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